Medienfonds sind ebenfalls geschlossene Fonds, mit denen Film- und Fernsehproduktionen finanziert werden. Der Anleger trägt mit seiner Investition zur Finanzierung bei und wird letztendlich am Einspielergebnis beteiligt.

Der Fonds besteht aus einer Gemeinschaft von Anlegern, die mit ihrem Kapital entweder Filme und/oder TV-Produktionen herstellen (Producer-Fonds) oder mit Filmlizenzen handeln (Leasing- oder Buyer-Fonds). Die beliebteste und wohl bekannteste Rechtsform für einen Medienfonds ist die GmbH & Co. KG. Dabei ist die GmbH persönlich haftende Gesellschafterin; sie muss nicht am Gesellschaftskapital des Fonds beteiligt sein, und ihre Geschäftsführer müssen nicht aus der Filmbranche kommen. Kommanditisten sind die einzelnen Anleger.

1. Der Markt im Bereich der geschlossenen Medienfonds / Filmfonds

Die Boomzeit der Medienfonds setzte in Deutschland ab 2000 ein und fiel damit mit dem Zusammenbruch der New Economy zusammen. Zu dieser Zeit war Deutschland das einzige Land weltweit, das bei Investitionen in Filme über Medienfonds ohne sogenannte „local spend“ (d. h. die Verpflichtung, einen Prozentsatz im Heimatland der Investoren auszugeben) steuerlich einen Totalverlust im Erstjahr berücksichtigte.

Es stellte sich leider jedoch heraus, dass viele dieser Versprechungen nicht erfüllt werden konnten. Es wurde meistens in Projekte investiert, die kaum Erfolge versprachen und eher zu Verlusten führten. In den USA wurde bereits seit langem von „stupid german money“ gesprochen. Viele dieser Medienfonds / Filmfonds stehen heute vor der Insolvenz und die Anleger fürchten um ihre Einlagen. Neben dem Totalverlust haben die Anlager noch Steuernachzahlungen nebst Zinsen in Höhe von jährlich sechs Prozent auf die nicht gezahlten Steuern zu fürchten.

2. Was sind Medienfonds / Filmfonds

Medienfonds haben dasselbe Konzept wie auch alle anderen geschlossenen Fonds. Der Anleger beteiligt sich als Kommanditist direkt oder über einen Treuhänder an dem Medienfonds / Filmfonds. Dieser Fonds erwirbt daraufhin Stoffrechte an einem noch nicht hergestellten Film. Maßgebend ist auch, ob der Medienfonds als Hersteller eines Films anzusehen ist. Die Anleger finanzieren die Produktion und werden am Einspielergebnis beteiligt. Der Fonds selbst beauftragt eine Produktionsfirma die den Film produziert.  Mittels eines Lizenzvertrag überträgt der Fonds die Nutzung der Filmrechte auf den Lizenznehmer bzw. die Verwertungsgesellschaft.

Der Medienfonds kann aber auch nur der Erwerber des Filmes sein. Ist der Medienfonds nur Erwerber des Films, können die Anfangsverluste nicht sofort als Betriebsausgaben geltend gemacht werden, sondern sind linear über 50 Jahre abzuschreiben.

3. Risiken von geschlossenen Medienfonds / Filmfonds

Geschlossene Medienfonds bzw. Filmfonds wurden oft als sichere Geldanlage mit hoher Rendite verkauft. Eine geschlossene Beteiligung ist, unabhängig von dem gewählten Modell, nie als sichere Geldanlage einzustufen. Es droht immer der Totalverlust der Einlage, auch wenn in große Projekte investiert wird. Spezielle Risiken der Medienfonds / Filmfonds sind beispielsweise:

  • kein Erwerb von Sachwerten wie z.B. bei geschlossenen Immobilienfonds (Immobilien) und geschlossenen Schiffsfonds (Schiffe)
  • Währungsrisiken
  • Unvorhersehbarkeit einer positiven Verwertung des Endprodukts Film (Stichwort: „Flop“)
  • Bonitätsrisiko, insbesondere des Lizenznehmers
  • Verzögerungen im Rahmen der Produktion
  • steuerliche Risiken: Aberkennung der steuerlichen Vorteile, da andere steuerliche Behandlung als prospektiert angenommen

Im Mittelpunkt der Risiken von geschlossenen Medienfonds stehen vor allem die Steuernachzahlungen. Angesichts der zusätzlich zu zahlenden Zinsen können auf die Anleger empfindliche Forderungen von Seiten des Finanzamtes zukommen. Hiervon betroffen sind vor allem Fonds mit Schuldübernahme- beziehungsweise Defeasance-Strukturen. Die Besonderheit besteht hier darin, dass sich der Lizenznehmer verpflichtet, einen Schuldübernahmevertrag mit einem Kreditinstitut abzuschließen, aufgrund dessen die Bank sowohl die Lizenzgebühren wie auch die Abschlusszahlung zu leisten hat und auf Einreden verzichtet. Dies gewährleistet dem geschlossenen Medienfonds bzw. Filmfonds eine gewisse Sicherheit. Steuerliche Vorteile sind aber an das unternehmerische Risiko gekoppelt. Daher wird derzeit diskutiert, die gewährten Steuervorteile wegen des möglicherweise fehlenden unternehmerischen Risikos wieder abzuerkennen.

4. Allgemeine Risiken bei geschlossenen Medienfonds / Filmfonds

Neben den speziellen Risiken bestehen selbstverständlich auch bei Medienfonds / Filmfonds allgemeine Risiken geschlossener Fonds.

4.1 Totalverlustrisiko

Bei Medienfonds gibt es zunächst, wie bei allen geschlossenen Fonds, das Risiko des Totalverlusts der Einlage zu nennen. Bei einer Beteiligung im Rahmen eines Medienfonds handelt es sich um eine unternehmerische Beteiligung. Solche Beteiligungen haben hohe Risiken und es können hohe Verluste bis hin zum Totalverlust entstehen. Als Altersvorsorge oder zur Anlage im Alter sind Medienfonds / Filmfonds keinesfalls zu empfehlen.

4.2 Zweitmarktrisiko

Anleger die das investierte Kapital dringend benötigen, können die Beteiligung an dem Medienfonds nicht einfach kündigen, sondern müssen versuchen, die Beteiligung zu verkaufen. Aufgrund eines fehlenden Zweitmarktes ist es allerdings nicht leicht eine Beteiligung bei einer GmbH & Co. KG zu verkaufen. Entsprechende Veräußerungen über den Zweitmarkt, sollte dieser denn überhaupt zustande kommen ist dabei immer. Oft kann auch überhaupt nicht verkauft werden, weil sich kein Käufer findet. Es gibt keinen garantiert funktionierenden Zweitmarkt vergleichbar mit der Börse. Deshalb liegen Anleger unter dem Zweitmarktrisiko.

4.3 Finanzierungsrisiko

Meist wird bei Medienfonds neben dem Eigenkapital der Anleger auch Fremdkapital in Form von Bankdarlehen für die Finanzierung des Erwerbs der Filme verwendet. Zins- und Darlehenskostenrisiken sind daher die Folge, diese können den Gewinn schmälern. Eine weitere Gefahr besteht in der Möglichkeit, dass es zur Insolvenz des Medienfonds kommen kann, Banken können die Kredite nicht zur Verfügung stellen und sie aufkündigen.

4.4 Grauer Kapitalmarkt

Für Medienfonds bestehen keine staatlichen Kontrollen. Es besteht daher für Anleger die Gefahr, dass sie in den Gesellschaftsverträgen soweit benachteiligt werden, wie dies gesetzlich zulässig ist. Anleger haben keine Möglichkeit mit dem Medienfonds über die Regelungen zu verhandeln, diese werden vielmehr bei der Zeichnung vorgegeben.

5. Haftung bei falscher Beratung

Unabhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung des Fonds bestehen Schadensersatz- und Regressansprüche des Anlegers, wenn er bei Zeichnung von seiner Bank bzw. seinem Anlageberater falsch beraten worden ist. Sollten Anleger von ihrem Anlageberater oder von ihrer Bank nicht umfassend über die Risiken der Anlage aufgeklärt worden sein, so bestehen grundsätzlich Schadensersatzansprüche. Des Weiteren besteht für die Anleger die Möglichkeit, gegen die Initiatoren der Fonds und gegen den Vertrieb Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Für den Anleger besteht die Möglichkeit, das gesamte Geld inklusive Zinsen wieder zu erhalten und von jeden Forderungen von Dritten frei gesprochen zu werden. Die Schadensersatzansprüche können sich darüber hinaus aus Prospekthaftung ergeben.

In Bezug auf die beratenden Banken bzw. Anlageberater wird regelmäßig ein zumindest konkludenter (stillschweigender) Beratungsvertrag geschlossen worden sein, mit dem umfangreiche Beratungspflichten einhergehen. Ein Beratungsvertrag kommt nach ständiger Rechtsprechung des BGH zustande, wenn – gleichgültig auf wessen Initiative – im Zusammenhang mit einer Anlageentscheidung tatsächlich eine Beratung stattfindet. Dies gilt insbesondere dann, wenn deutlich wird, dass der Beratene die besonderen Kenntnisse und Verbindungen des Beraters in Anspruch nehmen will (st. Rspr. des BGH, so in BGH, Urt. v. 04.03.1987, Az. IVa ZR 122/85, BGHZ 100, 117, 118 f.; BGH, Urt. v. 06.07.1993, Az. XI ZR 12/93, BGHZ 123, 126, 128; BGH, 24.09.2002, AZ. XI ZR 345/01, WM 2002, 2281; 2283). Eine Beratung setzt sich zusammen aus einem informatorischen Teil über anlagerelevante Information und einem empfehlenden Teil, bei dem die mitgeteilten Tatsachen vor dem Hintergrund der finanziellen Ziele und persönlichen Anlagesituation des Kunden fachmännisch interpretiert werden (BGH; Urt. v. 25.11.1981, Az. IVa ZR 286/80, WM 1982, 90, 90). Im Rahmen von Anlagebratungsverträgen bestehen umfassende Aufklärungs- und Informationspflichten des Anlageberaters gegenüber dem jeweiligen Kapitalanleger. Der Bundesgerichtshof hat in der sog. „Bond-Entscheidung“ dieses Aufklärungs- und Informationspflichten unter der Bezeichnung „anleger- und objektgerechte Beratung“ zusammenfassend dargestellt. Danach sind bei der Anlageberatung einerseits die Umstände in der Person des Kunden, zu denen insbesondere dessen Wissenstand über Anlagegeschäfte der vorgesehenen Art und dessen Risikobereitschaft gehören, zu berücksichtigen („anlegergerechte Beratung“). Andererseits hat sich die Beratung in Bezug auf das Anlageobjekt auf diejenigen Eigenschaften und Risiken zu beziehen, die für die jeweilige Anlageentscheidung wesentlich Bedeutung haben oder haben können („objektgerechte Beratung“). Dementsprechend waren Sie verpflichtet, unseren Mandanten umfassend über alle Einzelheiten und Risiken der empfohlenen Anlage aufzuklären. Dem Anleger muss mithin für seine Beitrittsentscheidung ein richtiges Bild über das Beteiligungsobjekt vermittelt werden, d. h. er muss über alle Umstände, die für seine Anlageentscheidung von wesentlicher Bedeutung sind oder sein können, insbesondere über die mit der angebotenen speziellen Beteiligungsform verbundenen Nachteile und Risiken, zutreffend, verständlich und vollständig aufgeklärt werden (BGHZ 79, 337, 344; BGH, Sen. Urt. v. 7. April 2003 – II ZR 160/02, WM 2003, 1086, 1088; v. 7. Dezember 2009 – II ZR 15/08, ZIP 2010, 176 Tz. 18; v. 22. März 2010 – II ZR 66/08, WM 2010, 972 Tz. 9). Zu dieser Aufklärung gehört neben der Aufklärung über die anlegespezifischen Risiken (s.o.) auch die Aufklärung über Rückvergütungen / Provisionen / Kick-Back-Zahlungen. Hierbei haben beratende Banken immer die Pflicht explizit über das Bestehen sowie die konkrete Höhe der Kick-Back-Zahlungen aufzuklären (BGH, Urteil v. 08.05.2012, XI ZR 262/10). Freie Berater haben dagegen eine entsprechende Aufklärungspflicht erst bei einem Schwellenwert von 15 % Vertriebsprovisionen BGH, Az. III ZR 355/02 und III ZR 359/02). Ab diesem Wert sollte die Pflicht bestehen, über Innenprovisionen zu informieren. Deshalb kann im Fall der Zahlung von versteckt geflossenen Innenprovisionen (Kick-back) und mangelnder Information hierüber der Anleger verlangen, so gestellt zu werden, als hätte er die Beteiligung nicht geschlossen.

Lassen sich Beratungsfehler feststellen, hat der Anleger in der Regel folgende Ansprüche:

  • Rückzahlung des eingezahlten Kapitals,
  • entgangenen Gewinn auf das in dem Fonds gebundene Kapital,
  • Freistellung von sämtlichen Schäden, die aus den Kapitalanlagen resultieren,
  • Freistellung von der Zahlungspflicht gemäß § 172 Abs.4 HGB,
  • Freistellung von wirtschaftlichen Schäden aus einer etwaigen Inanspruchnahme Dritter gemäß § 171 HGB
  • Erstattung der außergerichtlichen Rechtsverfolgungskosten

Hilfe für Medienfonds-Anleger / Filmfonds-Anleger

Wir beraten und vertreten Sie außergerichtlich sowie gerichtlich gegen Banken, freie Berater und Vermittler. Erster Schritt für ein erfolgreiches Vorgehen ist das Zusammentragen von entscheidungswichtigen Informationen und deren rechtliche Bewertung durch uns. Wenn Ihnen daran gelegen ist, eine erste Einschätzung Ihres Falles zu erhalten, kann ein klärendes Telefonat mit uns hilfreich sein. Für das Gespräch zur ersten Orientierung fallen für Sie mit Ausnahme der Telefongebühren keine Kosten an.

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Sind Sie bei geschlossenen Immobilienfonds, Schiffsfonds, Medienfonds, Lebensversicherungsfonds, Containerfonds, anderen unternehmerischen Beteiligungen oder Kapitalanlagen falsch beraten worden? Wollen Sie die von Ihnen gezahlte Kreditbearbeitungsgebühr zurückfordern? Wollen Sie Ihren Darlehensvertrag widerrufen? Rufen Sie uns unverbindlich an oder schreiben eine E-Mail. Erstkontakt kostenfrei! Telefon: 0211 38 40 40 3

Um Ihnen am Telefon die Antwort zügig geben zu können, bedienen Sie sich bitte zur Vorbereitung der Erstbewertung unseres Fragebogens.

Hier kann der Fragebogen herunterladen werden. Sie können uns diesen per Post, Fax oder E-Mail senden.

Wenn Sie über eine erste Orientierung hinaus Unterstützung erhalten möchten, so stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir weisen darauf hin, dass eine erste rechtliche Einschätzung eventuell nur Ansätze für Handlungsmöglichkeiten aufzeigen kann. Sollten Sie, ggf. nach erfolgter Erstberatung, eine umfassende Mandatierung wünschen, so werden wir Ihnen die zu erwartenden Gebühren selbstverständlich transparent mitteilen. Die Kosten der Erstberatung werden sodann angerechnet.

Wir setzen Ihre Ansprüche außergerichtlich sowie gerichtlich durch, insbesondere bei

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Kostenlose Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung

Sofern Sie rechtsschtzversichert sind, klären wir wir für Sie kostenfrei, ob diese Ihnen eine Deckungszusage erteilt und daher die Kosten der Rechtsverfolgung übernimmt. Wir übernehmen für Sie übernehmen den kompletten (oft sehr umfangreichen) Schriftverkehr mit der Rechtsschutzversicherung.

Bitte fragen Sie nicht selbst nach, da die Versicherer Anfragen von Kunden erfahrungsgemäß oft unter Berufung auf Ausschlussklauseln, die letztlich nicht einschlägig sind abweisen möchten.

Sollte Ihre Rechtsschutzversicherung Deckungszusage erteilen, so tragen Sie ohne eine gesonderte Honorarvereinbarung bzw. die mit der Versicherung vereinbarte Selbstbeteiligung kein Kostenrisiko. Dies gilt sowohl für das außergerichtliche Verfahren als auch für ein ggf. durchzuführendes Klageverfahren. Voraussetzung für den Eintritt Ihrer Rechtsschutzversicherung ist in der Regel, dass diese zum Zeitpunkt der (fehlerhaften) Beratung (!) bereits bestanden hat. Bei Fragen hierzu sollten Sie uns einfach unverbindlich ansprechen. Wir übernehmen Ihre Korrespondenz mit der Rechtsschutzversicherung.

Einige Medienfonds in der Übersicht

  • MFF Feature Film Productions GmbH & Co. KG
  • MP Film Management UNLS Productions GmbH & Co. KG
  • LINOVO Productions GmbH & Co. KG
  • KALEDO Zweite Productions GmbH & Co. KG
  • KALEDO Dritte Productions GmbH & Co. KG
  • MEDIA 1. Leasing KG
  • MEDIA 3. Leasing KG
  • MFP Munich Film Partners GmbH & Co. I. Productions KG
  • MFP Munich Film Partners GmbH & Co. BTC Productions KG
  • MFP Munich Film Partners GmbH & Co. MI 2 Productions KG
  • MFP Munich Film Partners GmbH & Co. ROE Productions KG
  • MFP Munich Film Partners GmbH & Co. Shaft Productions KG
  • MFP Munich Film Partners GmbH & Co. GHS Productions KG
  • MFP Munich Film Partners GmbH & Co. AZL Productions KG
  • MFP Munich Film Partners New Century GmbH & Co. HAM Productions KG
  • MMDP Munich Movie Development & Production GmbH & Co. Project 1 KG
  • MACRON Filmproduction GmbH & Co. Project 1 KG
  • MAT Movies & Television Productions GmbH & Co. Project I KG
  • MAT Movies & Television Productions GmbH & Co. Project II KG
  • MAT Movies & Television Productions GmbH & Co. Project IV KG
  • Lord of the Rings II
  • Lord of the Rings III
  • Shallow Hal
  • First $ 20 Million
  • I am Sam
  • Unfaithful
  • El Diablo
  • Rush Hour 2
  • Meradin
  • Meradin II
  • Moratim
  • Montranus Beteiligungs GmbH & Co. Verwaltungs KG
  • Montranus Zweite Beteiligungs GmbH & Co. Verwaltungs KG
  • Montranus Dritte Beteiligungs GmbH & Co. Verwaltungs KG
  • Mediastream Film GmbH & Co. Productions KG
  • Mediastream Zweite Film GmbH & Co. Productions KG
  • Mediastream Dritte Film GmbH & Co. Beteiligungs KG
  • Mediastream Vierte Film GmbH & Co. Vermarktungs KG
  • Motion Picture Production GmbH & Co. Erste KG
  • AASP Filmproduktion GmbH & Co. Katharina KG
  • AASP Filmproduktion GmbH & Co. Leonie KG
  • AASP Filmproduktion GmbH & Co. Claire KG
  • Greta Film Investition GmbH & Co. KG
  • MHF Delbrück Film Produktion 2003 GmbH & Co. KG
  • MHF Delbrück Film Produktion 2004 GmbH & Co. KG
  • Global Entertainment Productions GmbH & Co. Film KG
  • Global Entertainment Productions GmbH & Co. Medien KG
  • IWP International West Pictures GmbH & Co. Erste Produktions KG
  • MHF Erste Academy Film GmbH & Co. Beteiligungs KG
  • MHF Zweite Academy Film GmbH & Co. Beteiligungs KG
  • MMP Investitions GmbH & Co. 2001 KG
  • MMP Investitions- GmbH & Co. 2001 KG
  • German Film Productions GmbH & Co. Filmproductions- und Beteiligungs KG (GFP I)
  • Zweite Medienfonds German Film Productions GFP GmbH & Co. Beteiligungs KG (GFP II)
  • Zweite Medienfonds GmbH & Co. Film Productions GFP GmbH & Co. Dritte Beteiligungs KG (GFP III)
  • Zweite Medienfonds German Film Productions GFP GmbH & Co. Vierte Beteiligungs KG (GFP IV)
  • IMF Internationale Medien und Film GmbH & Co. Produktions KG
  • IMF Internationale Medien und Film GmbH & Co. 2. Produktions KG
  • IMF Internationale Medien und Film GmbH & Co. 3. Produktions KG
  • Film & Entertainment VIP Medienfonds 1 GmbH & Co. KG
  • Film & Entertainment VIP Medienfonds 2 GmbH & Co. KG
  • Film & Entertainment VIP Medienfonds 3 GmbH & Co. KG
  • Film & Entertainment VIP Medienfonds 4 GmbH & Co. KG
  • Cinerenta Gesellschaft für Internationale Filmproduktion mbH & Co. Medienbeteiligungs KG (Fonds 1)
  • Cinerenta Gesellschaft für Internationale Filmproduktion mbH & Co. Zweite Medienbeteiligungs KG (Fonds 2)
  • Cinerenta Gesellschaft für Internationale Filmproduktion mbH & Co. Dritte Medienbeteiligungs KG (Fonds 3)
  • Cinerenta Gesellschaft für Internationale Filmproduktion mbH & Co. Vierte Medienbeteiligungs KG (Fonds 4)
  • Cinerenta Gesellschaft für Internationale Filmproduktion mbH & Co. Fünfte Medienbeteiligungs KG (Fonds 5)
  • Erste Boll Kino Beteiligungs GmbH & Co. KG
  • Zweite Boll Kino Beteiligungs GmbH & Co. KG
  • Dritte Boll Kino Beteiligungs GmbH & Co. KG
  • Vierte Boll Kino Beteiligungs GmbH & Co. KG
  • Fünfte Boll Kino Beteiligungs GmbH & Co. KG
  • Sechste Boll Kino Beteiligungs GmbH & Co. KG
  • Siebte Boll Kino Beteiligungs GmbH & Co. KG
  • Achte Boll Kino Beteiligungs GmbH & Co. KG
  • Neunte Boll Kino Beteiligungs GmbH & Co. KG
  • Zehnte Boll Kino Beteiligungs GmbH & Co. KG
  • Equity Pictures Medienfonds GmbH & Co. KG
  • Equity Pictures Medienfonds GmbH & Co. KG II
  • Equity Pictures Medienfonds GmbH & Co. KG III
  • Equity Pictures Medienfonds GmbH & Co. KG IV
  • The First Global Motion Pictures GmbH & Co. KG (GMP I)
  • The Second Global Motion Pictures GmbH & Co. KG (GMP II)
  • World Media Fonds I-V
  • ApolloMedia GmbH & Co. Filmproduktion KG
  • ApolloMedia GmbH & Co. 2. Filmproduktion KG
  • ApolloMedia GmbH & Co. 3. Filmproduktion KG
  • ApolloMedia GmbH & Co. 4. Filmproduktion KG
  • ApolloMedia GmbH & Co. 5. Filmproduktion KG
  • ApolloProMedia GmbH & Co. 1. Filmproduktion KG
  • ApolloProMedia GmbH & Co. 2. Filmproduktion KG
  • ApolloProMedia GmbH & Co. 3. Filmproduktion KG
  • ApolloProMovie GmbH & Co. Filmproduktion KG
  • ApolloProMovie GmbH & Co. 2. Filmproduktion KG
  • ApolloProMovie GmbH & Co. 3. Filmproduktion KG
  • ApolloProScreen GmbH & Co. Filmproduktion KG
  • ApolloScreen GmbH & Co. Filmproduktion KG
  • VICTORY CHILDREN zweite tv Production GmbH
  • VICTORY CHILDREN dritte tv Production GmbH
  • VICTORY CHILDREN vierte tv Production GmbH
  • VICTORY CHILDREN fünfte tv Production GmbH
  • VICTORY CHILDREN sechste tv Production GmbH
  • VICTORY CHILDREN siebente tv Produktion GmbH
  • VICTORY CHILDREN achte tv Production GmbH
  • VICTORY CHILDREN neunte tv Production GmbH
  • VICTORY CHILDREN zehnte tv Produktion GmbH
  • VICTORY CHILDREN 11. tv Production GmbH
  • VICTORY CHILDREN 12. tv Production GmbH
  • VICTORY SHAKA ZULU Produktions GmbH
  • VICTORY Millennium tv Production GmbH
  • VICTORY 14. tv Production GmbH
  • VICTORY 15. tv Production GmbH
  • VICTORY 16. Film Production GmbH
  • VICTORY 17. Film Production GmbH (Private Placement)
  • VICTORY 18. Film Production GmbH
  • VICTORY 19. Film Production GmbH
  • VICTORY 20. Filmproduktion GmbH
  • VICTORY 21. Film Production GmbH
  • VICTORY 22. Film Production GmbH
  • VICTORY MultiMediaFonds 23 GmbH & Co. KG
  • Studio Hamburg WorldWide Pictures GmbH & Co. KG (WWP)
  • N 1 European Film Produktions-GmbH & Co. KG
  • Screenvest Guiliani Produktions GmbH & Co. KG